Projektzusammenarbeit

Wir konzentrieren unsere Tätigkeit darauf, Liegenschaften zu übernehmen, zu halten und an Nutzer langfristig und sozial verträglich abzugeben, sei es im Baurecht (Deutschland: Erbpacht), Wohnrecht, Nutzniessung, zur Pacht oder zur Miete. Die Stiftung tritt somit in der Regel nicht als Betreiberin eines Wohn- oder Arbeitsstättenprojekts auf, sondern stellt das dafür benötigte Grundstück oder Gebäude zur Verfügung. Für Menschen, die ein an eine Liegenschaft gebundenes Projekt realisieren und zugleich einen Beitrag zur dauerhaften Sicherung und sozialen, nicht spekulativen Verwendung von Grund und Boden leisten möchten, bietet die Stiftung das geeignete Gefäss und das entsprechende Know-How. Die Stiftung ist kein Investor, sondern versteht sich als Partnerin bei der Projektentwicklung, der Entwicklung alternativer Rechtsformen und Finanzierungsmodelle, der Vertragsgestaltung und dem Aufbau von Selbstverwaltungsstrukturen.

Der Erwerb von Liegenschaften erfolgt hauptsächlich in der Schweiz und im angrenzenden Ausland.

Projektantrag

Voraussetzung für eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Edith Maryon ist stets, dass die Stiftung Grundstückseigentümerin ist oder wird. Bei einem Neuerwerb erwartet die Stiftung zudem von den Antragstellern, dass sie einen gewissen, im Einzelfall zu spezifizierenden finanziellen Beitrag (bspw. Verkaufspreisreduzierung, teilweise Kaufpreisübernahme, Spendengelder, zinslose Darlehen, Schenkungen) zum Erwerb der Liegenschaft leisten oder eigenständig beschaffen. Wesentliches Motiv eines künftigen Projektpartners für eine Zusammenarbeit mit der Stiftung sollten nicht finanzielle Bedürfnisse oder Erwartungen sein, sondern das Bestreben, die Zielsetzung der Stiftung zu unterstützen. Anträge an die Stiftung, deren Hauptzweck die Absicherung der Projektfinanzierung ist, haben keine Aussicht auf Erfolg.

Die Stiftung Edith Maryon gewährt in der Regel keine Darlehen. Sie übernimmt keine Betriebskosten und gewährt grundsätzlich keine finanzielle Unterstützung für den Erwerb, den Umbau oder die Sanierung von Liegenschaften durch die Antragsteller oder durch Dritte.

Projektanfragen und Gesuche werden in Form einer ersten Abklärung per E-Mail oder Telefon entgegen genommen und müssen anschliessend schriftlich eingereicht werden (siehe neben stehende notwendige Angaben zum Antrag).