Siedlung Lolibach, Duggingen (CH)

Die Siedlung Lolibach liegt auf Dugginger Boden, gleich neben dem Bahnhof Aesch im Kanton Baselland. Sie umfasst vier Mehrfamilienhäuser, erbaut im organischen Baustil, die um einen Innenhof angeordnet sind. Diese Anordnung eignet sich optimal für Familien mit Kindern, da diese auch mal unbeaufsichtigt im Hof spielen können. Die Siedlung wurde von der Stiftung Edith Maryon errichtet, gestützt auf Fördermittel des Bundes (Bundesamt für Wohnungswesen) und grosszügige, zinsgünstige Darlehen von privater Seite. Dadurch ist es den Mietern, die in den Gebäuden wohnen, möglich, unabhängig von ihrer Einkommens- und Vermögenslage in einem organisch gestalteten und nach baubiologischen Kriterien errichteten Gebäude zu wohnen. Die Siedlung ist ein attraktiver Wohnort mit grosszügigen Familienwohnungen, kleinen Appartements für Alleinstehende und Rentner sowie einem grosszügigen Gemeinschaftsraum. Sie befördert ein vielfältiges Gemeinschaftsleben.

Das Besondere an der Wohnsiedlung Lolibach ist das Miet-Eigentum, eine Verknüpfung von Miete und Eigentum. Jeder Bewohner, egal wie hoch seine Miete und wie gross seine Wohnung ist, hat dieselben Rechte und Pflichten. Jede Wohnpartei ist Mitglied des Hausvereins, der mit Statuten verschiedene Aspekte des Zusammenlebens und der Nutzung regelt, eine gute Sache, da dadurch Probleme frühzeitig erkannt und gemeinsam gelöst werden können.

Obwohl die Siedlung nicht in einem Dorf liegt, verfügt sie über eine optimale Anbindung an das Bahnnetz (fünfzehn Zugminuten von Basel entfernt) sowie angrenzende Wälder und Wiesen, die sich als Naherholungsgebiet eignen. Kommt hinzu, dass eine Rudolf Steiner Schule gleich nebenan liegt. Dass es sich gut leben lässt in der Siedlung Lolibach, zeigen die seltenen Mieterwechsel in den Familienwohnungen und die zahlreichen Kinder, die in der Siedlung wohnen und diese beleben.

Standort
Apfelseestrasse 15–21 (gegenüber Bahnhof Aesch)
Duggingen (CH)
Baujahr
1996–1999
Architekt
BPR & Partner, Stuttgart
Planwerk 3, Dornach
Grundstück
7887 m2
Nutzung
4 Gebäude mit einem Gemeinschaftsraum,
1 Büro und 42 Wohnungen von 1.5 bis 6.5 Zimmern
Projektbeginn
1990

Im Zuge einer Vermögensübertragung wurde die Liegenschaft per 1. Januar 2015 in die stiftungseigene Edith Maryon AG überführt.