Ein Anliegen der Stiftung ist die dauerhafte Absicherung der besonders nachhaltigen, biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise – über Generationen hinweg. Durch Kauf, Schenkungen und Legate erwirbt die Stiftung Landwirtschaftsbetriebe und -flächen und verpachtet sie langfristig an Bewirtschafter, die biologisch-dynamisch arbeiten. Betriebskonzepte, welche beispielsweise die Nahrungsmittelverarbeitung und -vermarktung, touristische, sozialtherapeutische oder kulturelle Angebote einschliessen, werden besonders begrüsst.

Der Stiftungsfonds «Erde und Kultur» fördert u.a. den Austausch zwischen Landwirten, Nachbarn, Städtern oder anderen Bevölkerungsteilen und entwickelt neue sozial-ökologische Bewirtschaftungs- und Vermarktungskonzepte. Ausserdem unterstützt die Stiftung im kleinen Rahmen landwirtschaftliche Forschungsvorhaben. Interessierte Antragsteller finden weitere Informationen hier.

Der biologisch-dynamische Landbau hat ein nach wie vor unausgeschöpftes Zukunftspotenzial. Er basiert auf dem im Juni 1924 von Rudolf Steiner gehaltenen landwirtschaftlichen Kurs. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist Agrarkultur. Die spezifischen Massnahmen sind: die Anwendung der biologisch-dynamischen Präparate, das Arbeiten mit den grossen Rhythmen von Natur und Kosmos, der wesensgemässe und respektvolle Umgang mit dem Tier, der Aufbau einer eigenen Futter- und Hofdüngergrundlage sowie der bewusste Umgang mit sozialen und kulturellen Anliegen. Essen Sie mal einen biologisch-dynamisch angebauten Apfel oder eine Karotte. Sie werden ganz anders gestärkt und zugleich beschwingt durch den Alltag gehen! Ausführliche Informationen finden sich unter www.demeter.ch.