Villa Laval, Dornach (CH)

Im Jahr 1973 begann das damalige Rudolf Steiner Seminar für Heilpädagogik mit seinen Ausbildungskursen in der gemieteten Villa Laval. Das Gebäude gehörte Dr. Jean Grosheintz, ebenfalls bekannt unter dem Namen Hansi – der jüngere Sohn von Dr. Emil Grosheintz, der für das entstehende Goetheanum einen Teil des Hügels geschenkt hatte. Die Villa wurde ca. 1931 (Baubewilligung 1929) für die beiden Damen Laval, Tanten von Jean Grosheintz und Schwestern von Frau Nellie Grosheintz-Laval, durch die Architekten Stettler und Hunziker aus Bern in konventionellem Stil errichtet.

Im Jahr 1983 erwarb die Stiftung Waldo von der Reichenau das Grundstück, und das Seminar das Gebäude im Baurecht. Heute beherbergt das Gebäude die Konferenz für Heilpädagogik und Sozialtherapie der Medizinischen Sektion am Goetheanum sowie Teile der Höheren Fachschule für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie. Im Jahr 2010 fusionierte die Stiftung Waldo von der Reichenau mit der Stiftung Edith Maryon.

Standort
Ruchtiweg 9
4143 Dornach (CH)
Baujahr
1931
Architekt
Stettler und Hunziker, Bern
Grundstück
2125 m2
Nutzung
Verwaltung, Bildungseinrichtung
Projektbeginn
2010

Im Zuge einer Vermögensübertragung wurde die Liegenschaft per 1. Januar 2015 in die stiftungseigene Edith Maryon AG überführt.